2014 trafen sich die vier jungen Herren Daniel, Eric, Jakl und Kai, die ca. 20 Jahre vorher zusammen zur Schule gegangen waren, redeten über dies und das und dass man mal wieder Musik machen könnte. So wie damals, in den späten 80ern und frühen 90ern, als man neben der Schule in der geilsten Band der Welt spielte, es aber leider keiner mitbekam. 
 
Laute Gitarrenmusik, bisschen Punk, bisschen Indie, bisschen Lärm, bisschen HC, bisschen Melodie. So was. Proben soviel es die Zeit zulässt. Schnell kamen Konzerte und ein feines Stück Vinyl dazu.
 
Irgendwann hatte Daniel zu viele andere Verpflichtungen. Schließlich ist er auch DJ Ernesto, die Polka gab es noch, Familie und Job waren sowieso da. Doch erst mal fiel es gar nicht auf, dass die Irrigators keinen Sänger mehr hatten – weil noch dazu kam die Pandemie. 
 
Als die restlichen Irrigators wieder anfingen Musik zu machen, musste ein neuer Sänger her – und selbstredend musste er auf dieselbe Schule gegangen sein. Hier sind die Irrigators ein bisschen wie der Athletic Club Bilbao. Gesucht und gefunden: Die Wahl traf auf Clemens, der mit Kai schon bei Soft Target gespielt hatte und die schulischen Anforderungen erfüllte – und nun singt und Gitarre spielt.
 
Die Irrigators sind wieder da. 
 
Und machen weiter Musik, die so klingen soll wie zu den Zeiten, als die CD noch ziemlich neu war. Musik, wie man sie früher gemacht, gehört, gemocht hat:
 
Laute Gitarren-Musik, bisschen Punk, bisschen Indie, bisschen Lärm, bisschen HC, bisschen Melodie. So was.