Tuscon

Eine Wüstenfahrt steht uns bevor. 420 Meilen durchs nirgendwo. ‘Wasser, waaaassser…’ Das Blau des Himmels ist hier blauer.

Vorher noch ein schnelles Frühstück mit Rosey im Café um die Ecke. Wir sind noch keine ganze Woche hier und schon mimt G.Rag den Gesundheitsapostel. Ein kleines Joghurt und frische Früchte, jaaaaa, das schmeckt. Für den BlackRider einen ‘American Dream’ – Croissant gefüllt mit Bacon und Ei…..

Wüstenimpressionen. Es ist kein Verkehr. Mit 75 Meilen durch die Hitze, die diesmal sogar 101 Grad erreicht. Border Control an der Grenze zwischen Arizona und Californien einmal Ausweis mit Stempel zeigen. Arizona ist wohl angeblich politisch gesehen mit Bayern zu vergleichen. Immer nett bleiben.

Zu früh. Manchmal ist Pünktlichkeit ein Fluch. Aber wir sind locker. Ein Bier und ein leichtes Abendessen. Unterhaltung zwischen G.Rag und einem anderen Gast am Tresen: Gast: Where are you Guys from? G.Rag: Munich. Gast: Ahhhh…..(Pause), is this Brazil?

Einige andere sind auch zu früh und müssen sich am Einlass ein wenig gedulden…

Man wird sehen, was der Abend bringt. Noch ist alles leer. Aber es ist schön warm und ein Gin Tonic kühlt die Kehle.

Red Room at the Grill. Ein sehr schöner Raum, angeschlossen an einen original Fifties Diner. Schöne Möbel, schöne Musik, lecker Essen. Der Deal: Essen und Trinken frei. Ansonsten alles Freestyle.

Vorband heute: Talking 2 Strangers. Lawnmower Folk, gefällt dem BlackRider ausnehmend gut. Schließlich ist er Gärtner. Es sind wenige Gäste da und die reagieren sehr verhalten. (Ach, übrigens, die Schlange war ganz woanders. Und nochwoanders Judas Priest mit 8000 Besuchern). Natürlich spielen die zwei Hermanos glänzend. Es sind etwas mehr Leute da, inzwischen, innerhalb von 45 Minuten sind jedoch davon auch schon wieder die Hälfte weg. Händeschütteln und Lob zu Hauf, aber kein Tonträger wechselt den Besitzer. Alle haben versprochen morgen, zur zweiten Show in Tucson, wiederzukommen.

20. November 2011 - Dos Hermanos, Tourtagebücher

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