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14. Juni 2010 Wir starten gegen Mittag in einen Off-day.
Eigentlich hätten wir in der Nähe von Bologna spielen sollen. Da es sich aber um eine von linken Bazillen (keineswegs abschätzig gemeint!) geführte Lokalität handelt, hat die Polizei ein Konzert in Kombination mit einem Weltmeisterschaftsspiel unter italienischer Beteiligung untersagt. Wo hier der Zusammenhang besteht ist uns ein Rätsel. Also tanken wir an einer Gastankstelle aus dem Pleistozän, die bei uns im Museum stehen würde, voll und fahren Richtung Meer. Locker machen steht auf der Tagesordnung. Drum essen wir am Straßenrand eine Teigtasche mit Salsiccia, Mozzarella und Zwiebeln und ergötzen uns an der Statue 'Fußball' in italienischen Nationalfarben. Besser als ein Brot hier. Schließlich sind wir an einem Lido südlich von Ravenna gestrandet, ein idyllisches Fischerdörfchen, schwer zu finden und nur durch einen Geheimtip von Einheimischen haben wir uns den Weg hierher bahnen können. Wir erfreuen uns... ...an menschenleeren Stränden. Eine meiner Lieblingsaufgaben im Garten- und Landschaftsbau wird ab heute sein, einmal in meinem Leben Sonnenschirmreihen schnurgerade und im rechten Winkel aufzustellen. Man versetze sich in den Berg von damit einhergehenden Herausforderungen wie sandiger Untergrund, Wind, Hitze, Trockenheit, Publikumsverkehr, Wellen, Tischtennis etc. Während G.Rag am einzigen frei zugänglichen Strandteil ein Bad im salzigen Wasser der Adria nimmt (im Bild ca. in der Mitte), ruht der BlackRider ein wenig. Der Abend wird mit Fisch gefüllt und mit Grappa runtergespült. Wir haben ein Zimmer im Hotel Odeon ergattert und erinnern uns an Walter Rufer, der in 'Der Himmel ist Blau, ich auch' am Odeonsplatz gefragt wird: Wer ist Herr Odeon? >>nächster Tag>> Tag 1 | Tag 2 | Tag 3 | Tag 4 | Tag 5 | Tag 6 | Tag 7 | Tag 8 | Tag 9
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