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4. Juni 2010 Wir stehen unglaublich früh auf, weil wir noch früher los wollen, werden aber vom uns zugedachten Frühstück im Haus 73 jäh ausgebremst.
Es kommt später als gedacht und wir somit auch später auf die Straße.
Vorher wird aber noch total konzentriert und organisiert eingeladen, wie jeden Tag. Jeder nimmt was er tragen kann und stellts irgendwohin.  Mit einer für uns unspektakulären Nachricht beginnt eine Reise in einen Tag, der sich noch ganz unvorhergesehen entwickeln wird. Der Boss wollte bereits als wir losgefahren sind das Bohrloch sprengen, damit das Öl versiegt. Und wenn der Chef bei unseren politischen Diskussionen im Dodge cockpit mal nicht sofort eingeschlafen ist, hat er dies als einzig denkbare Lösung unterstützt. Und schon stehts in der Zeitung. Da drehen einige Hermanos durch, während andere weggesperrt werden und sogleich ein Schläfchen halten.
Wieder andere hingegen halten die Ehre der Hermanos hoch und zeigen der Welt was es heißt, auf der Siegerseite zu stehen. Und wie sowas dann auch ausschauen kann. Wir haben es nicht so sehr weit, von Hamburg nach Halle, aber es ist eine Menge Verkehr und trotz unserer Information, dies sei gar keine staureiche Strecke und völlig baustellenfrei, stehen wir hier und da einige Minuten. Etwas zu spät kommen wir in Halle an und finden einen perfekten Club! Schöner Raum, der dazumals ein Innenhof war, eine wunderschöne Bühne mit Treppenzugang zum Backstage, gutes Essen auf der Sonnenterrasse hinten oberhalb des Hauses.
Wir spielen ganz ausgezeichnet und wie beim Abendessen besprochen, wollen alle bald ins Bett, um die Ausschweifungen Hamburgs zu überwinden. Ein Zuhörer überschüttet uns mit überschwenglichem Lob und einigen Schnapsrunden. Als dann schließlich alles abgebaut ist, hat sich die Halle in Halle in eine Disko verwandelt und unser Lena hämmert mit ihrem eigenartigen Englisch auf uns ein. Wir lassen uns vom Boss eine Runde Bier bringen.
Daraus wird eine zweite und die Musik hämmert immer noch auf uns ein. Die Gäste werden zahlreicher und schwingen ihre Tanzbeine. Schließlich möchte noch jemand eine Runde Gin Tonic für uns alle und plötzlich... ...finden auch wir uns auf der Tanzfläche wieder. Fußballtrompeten werden unter dem Beifall der tanzenden Menge geblasen.... ...und der Boss bringt uns neue Tänze namens 'der Würfel', Einkaufen' oder 'der Rasenmäher' bei. Als sich der Gin Tonic (oder der zweite oder der dritte) dem Ende neigt, schlappen die Hermanos beschwingt durch die ruhigen Straßen Halles ins nahegelegene Hotel. Kurz darauf soll die Disko dann auch Feierabend gemacht haben. Ob hier ein Zusammenhang besteht konnte bisher nicht geklärt werden. Ebensowenig, wie das alles überhaupt zugegangen ist. >>nächster Tag>> Tag 1 | Tag 2 | Tag 3 | Tag 4 | Tag 5 | Tag 6 | Tag 7 | Tag 8 | Tag 9
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