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Tag 13 in Amerika 
Alles beginnt mit einer Fahrt auf dem Highway 1. DIE Traumstraße Amerikas.
Surfer purzeln in Neopren gepackt über in Gischtwolken zerbrechende Wellen. Wilder Pazifik an Bilderbuchstränden und die Straße fährt die ganze Zeit mit uns daran entlang. Santa Cruz ist allerdings gleich ums Eck, also erreichen wir unser Ziel früh. Nachmittagsshow aber ein Kaffee geht noch. Den nehmen wir in einem der hübschesten Eckcafés, das wir hier bisher gesehen haben und lassen uns in die Langsamkeit dieser malerischen Hippiestadt fallen. Das machen hier offensichtlich alle, also ist der Starrummel um vier Uhr nachmittags auch eher bescheiden, als wir unser Equipment zwischen die Plattenregale falten. Dann selbst hinein in die Plattenfächer unter 'D', wie Dos Hermanos, gleich neben.... 'The other Guy', der nun endlich zumindest bildlich an einer unserer Shows teilnimmt. Bevor wir zur zweiten Show an diesem Tag aufbrechen, beziehen wir ein wunderbares Bed and Breakfast Zimmer. Der Zufall hat uns hierher verschlagen, weil das nahegelegene Hostel nichts mehr zu bieten hatte, einer der dortigen Mitarbeiter unser Gesuch erhört und uns hierher gebracht hat. Der Sohn macht auch Musik, so kommen wir noch zu einem Sonderrabatt und zu dem wohl besten, hausgemachten Frühstück unserer Reise. Mexikanisches Rührei mit Chorizo, Bohnen und Bratkartoffeln. Dazu frisch aufgebackene Tacos und grüne Salsa. Das Parish Public House in Santa Cruz entpuppt sich als Irish Pub. Ein rotbebarteter Ire schenk uns ein und gibt uns Burger zu essen. Und das den ganzen Abend. Das wohl erste Mal, dass es ein wenig nach angemessener Behandlung schmeckt. Einen Kaffee auf die Schnelle zwischendurch. Mahlzeit. Opening Act: die ortsansässige Hauskapelle Fire Whiskey. Volles Rockequipment aber dann erfrischend fröhlich folkangehaucht. Supertypen obendrein, sehr nett und zuvorkommend. Man feiert miteinander. Keep drinking ist deren Motto und wir nehmen es dankend auf. Aber es ist eben ein Pub und kein Konzertsaal. So sagen sich auch die Gäste: Keep on drinking und verlieren relativ schnell den Anschluß an die treibenden Hermanos. Allerdings ist die Begeisterung groß und wir ernten allenthalben Zustimmung. Beim Burning Man Festival sollen wir doch vorbeischauen – 50 000 Menschen in der Wüste. Nichts wie hin, wie gemacht für die massenwirksamen zwei. Keep on drinking! Die Massen lieben uns. Man trinkt noch eine Weile weiter und verabschiedet sich freundlich bis zum nächsten Mal. Wir schlafen ausgezeichnet. >>nächster Tag>> Tag 1 | Tag 2 | Tag 3 | Tag 4 | Tag 5 | Tag 6 | Tag 7 | Tag 8 | Tag 9 | Tag 10 | Tag 11 | Tag 12 | Tag 13
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