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Well,well,well..... Es ist tatsächlich passiert und die unermüdlich weltreisenden dos hermanos fliegen nach Amerika. Über den Teich.
Natürlich werden wir von den schönsten Frauen, Marina und Stella, zum Flughafen begleitet. Harte hermanos machen sich nicht gut mit Tränen in den Augen, deswegen wird auf photographische Abbildungen der Abschiedsszenen verzichtet. Anschnallleuchtsignalzeichen (oder so ähnlich spricht das Personal g.rag-gleich unverständlich murmelnd aus den Lautsprechern) sind an, also heißts: Abheben. Natürlich muß man dahin, wo wir hinwollen zweimal fliegen, nämlich nach London und von dort aus nach Phoenix. Und nachdem sich alle in punkto Durchsuchen zu übertreffen suchen wissen wir zwar noch, welcher Schuh wem gehört, sitzen aber wundersamer Weise nach dem Checkin unter dem Checkout. Ach. Nachdem der Flieger nach London eher ein wenig eng geraten war, ist speziell der BlackRider mehr als glücklich, dass ein geräumiger Sitz (inklusive Beinfreiheit) über dreifach verstellbare Lehnen und ein Entertainment System verfügt, dass sich gewaschen hat. Es gibt frei wählbare Filme zum Dreigangmenü und man kann individuell stoppen und auf die Unterdrucktoilette eilen, während die neue Flasche Weißwein auf der Armlehne Platz findet. Als ich das letzte mal nach Übersee flog, lief EIN Film und auf dem Rückweg der gleiche nochmal. Zeiten ändern sich, deswegen ist dieser Eintrag in 10363 m Höhe, 4337 km vom Ziel entfernt, bei einer Außentemperatur von minus 57 Grad Celsius und mit einer Geschwindigkeit von 859 km/h geschrieben worden. Hätt ich früher auch nicht gemacht. Wenn man ein wenig hineinzoomt ins Bild, kann man uns aus dem Fenster winken sehen. Wir sind zur Hälfte da und ich muß mir jetzt wieder einen Film raussuchen, bevors Kaffee und Kuchen gibt. Es ist daheim 21:00 und da wo wir hin fliegen genau mittag. Also is doch klar: Teatime! 
So, da sind wir. Es ist so ca. halb 6 Uhr abends, an die 30 Grad. Bis wir aus dem Flughafen raus sind, wo wir überall absichtlich unsere Fingerabdrücke hinterlassen haben, ists allerdings bereits dunkel. Aber immer noch warm. Wir sitzen mit unseren Gastgebern bis um Mitternacht, also bis 9 Uhr früh Heimatzeit, bei diversen Lightbieren zusammen und überbrücken damit unseren Jetlag. Und am nächsten Tag ist Weihnachten. Natürlich haben wir schon am selben Abend unser zusammengekauftes Equipment gesichtet. Aber nun wird alles zusammengebaut und ausprobiert. Einige Jubelschreie später beginnt unsere Tour, begleitet von Jay, unserem Charmanten Gastgeber, durch mehrere Musikgeschäfte und Hardwarestores von Phoenix. Eimer, Becken, Snareständer, Gitarrentaschen und sonstiger musikalischer Kleinmüll wird eingeholt, schließlich geht’s morgen schon aufs erste Konzert. Man verzeihe mir die Zusammenfassung der beiden ersten Tage. Ich versuche, ab sofort mehr ins Detail zu gehen. Hier ist alles so groß, dem muß man ja gerecht werden. >>nächster Tag>> Tag 1 | Tag 2 | Tag 3 | Tag 4 | Tag 5 | Tag 6 | Tag 7 | Tag 8 | Tag 9 | Tag 10 | Tag 11 | Tag 12 | Tag 13
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