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Nun kommen wir völlig ausgehungert in Tübingen an (obwohl gerade erst Rouladen und Zwiebelrostbraten in unseren Schlündern verschwanden). Beschaulich, pittoresk, modelleisenbahnähnlich. Die Begriffe für den ersten Eindruck von Tübingen sind vielfältig. Das Auto für die Band parkt unten und wir gehen zu Fuß in Richtung Schloß. Denn: Schloßcafé der Name. Folgt für den schlauen Betrachter: In der Nähe vom Schloß. Stimmt in diesem Fall, wogegen beispielsweise in Leipzig das Hotel Seeblick weder ein Hotel ist, noch über einen See in der Nähe, geschweige denn über den entsprechenden Blick darauf verfügt. Wir sind früh dran und können vor dem Essen noch gemütlich spazierengehen, ruhen oder aber intensiver Konzentration frönen. Neue Lieder werden transponiert, arrangiert, restauriert oder aber einfach wieder verworfen. Wer allerdings den Sportteil zu lange liest (oder ähnliche Verwerflichkeiten erledigt) begegnet dem allgegenwärtigem Geist vom Chef, der immer zu schauen scheint, ob alles seine Ordnung hat und sich alle benehmen. Das Konzert. Das Schloßcafé hat oben Restaurant und Cafébetrieb und unten einen Keller. Hier finden die Konzerte statt. Bereits zur Begrüßung hören wir, dass Montag ein schwieriger Tag ist und stellen uns aufs schlimmste ein. Um das zu verhindern tanzen wir spielenderweise durchs Café und steigen singend und dem Rattenfänger von Hameln nacheifernd in die Katakomben hinab. Einige sitzen da schon und einige folgen uns blauäugig. Schließlich ist der Raum ganz gut gefüllt und natürlich fliegt die Begeisterung allen Gästen direkt von der Bühne ins Gesicht. Wir spielen Zugaben und spät in der Nacht auch noch akustische Landler für die, die mit uns hängengeblieben sind bist die Stunde spät genug und die Laune am Höhepunkt ist. Dementsprechend: Impressionen nach dem Konzert. Bläserstreit...... ....und Wiederversöhnung.... 
....strahlende Gesichter.... ....zukunftsviosionäre Gruppendiskussionen. Doch alle ins Bett gefunden. Die meisten schlafen in der Wohnung des Wirts über dem Schloßcafé. Stofferl, G.Rag und Josee kommen bei Matzel unter, unserem guten Freund, der die Dos Hermanos schon oft nach Tübingen holte und uns damit auf das schöne Städtchen aufmerksam gemacht hat. Frühstück auf der sonnigen Terrasse. Wir essen Seelen. Wo sind unsere eigenen? Und vor der Weiterfahrt noch ein Gruppenbild mit Veranstalter. Dominik machte uns diesen Abend in dieser schönen Stadt möglich. Dank sei ihm, auch für die großzügige Verköstigung der hermanos - auch flüssigerweis.
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