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4. April 09: Tag 9

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Wir fressen Kilometer, nebst hervorragenden Autobahnfocaccias und Raststättenespressi. Irgendwann bleiben wir dann dort, aber das sage ich jedesmal. Die ein oder andere Ausfahrt ist jedoch schon sehr reizend.

 

 

bologna

 

Wir nähern uns der Schweizer Grenze aus einer Richtung, aus der wir sie noch nicht kennen. Erneut ein großes AHA und OHO unsererseits, als wir an einem kleinem Grenzübergang nicht ausreisen dürfen, weil wir ein vehicule commercial (einer der Grenzer spricht französisch) sind und an dieser Grenze eben solche nichts zu suchen haben. Fazit: 6 km Umweg und die Erkenntnis, dass nicht nur die Schweizer hier und da etwas in der Zeit stehen geblieben zu sein scheinen. Aber wir sind pünktlich in Lugano, Städtchen des ewigen Frühlings. Sagt zumindest der Blackrider.

 

 

schpring

 

Die Pussywarmers begrüßen uns voller Überschwang und heißen uns willkommen. Sie haben unser Konzert hier organisiert und sind ebenso gespannt wie wir. Wir richten uns in der Bar TRA ein und besuchen die Pussywarmers im Skatepark, wo sie zur Saisoneröffnung ein Akustikset spielen. Chefskater G.Rag geht voraus.

 

 

off the wall, man

 

 

Und da sind sie. Man überschüttet uns mit einer Runde Birra Feldschlößchen und wir lauschen den Musikern, die extra auf uns gewartet haben. Instrumentierung: Kleines Schlagzeug, Kontrabaß, Banjo und Gitarre. Manchmal Harmonium und Kazoo mit Trompetentrichter. Auch im Publikum ausgelassen freundliche Menschen, man unterhält sich und tauscht Geschichten aus. Jetzt könnt ich grad noch eine Woche weiterfahren - entspannter Tourflow hat sich eingestellt.

 

 

disastero sport?

 

Wir speisen königlich gemeinsam im Italiener an der Straße. Natürlich werden uns Geschichten von Konzertmüden Luganoeinwohnern erzählt, um uns die drohende Enttäuschung leichter zu machen.

 

so richtig zamfalten

 

Dank den Mühen der Veranstalter wird der Laden jedoch brechend voll und wir bewegen die Gäste zum Mitsingen. Es gibt Polizeiprobleme, jedoch nicht wegen dem Lärm, sondern weil zu viele Leute in der Bar und davor sind. Beeindruckende Kulisse für ein Abschlußkonzert! Wir gehen noch in den einzigen Spät-Nachts-Club und verbringen schließlich eine gute Nacht im Haus des Pussywarmers Schlagzeugers. Fast bremsen wir noch in der Tanke ein, aber nur, weil hier sogar Tanken einladende Namen haben.

 

piccadilly

 

Schließlich fahren wir über die Berge nach Hause und sind dann doch wieder glücklich in den eigenen Betten. Aber bald gehts wieder los mit allen hermanos...

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