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Tag 1 | Tag 2 | Tag 3 | Tag 4 | Tag 5 | Tag 6 | Tag 7 | Tag 8 | Tag 9 Bar Pachinko. Gerne würde ich in Genf mal ein paar Tage am Stück verbringen, um die Organisation dieser Stadt am See zu verstehen. Direkt am Hauptahnhof biegt man in eine Fußgängerzone ein, die dem Charme Berlins kurz nach dem Krieg erlegen zu sein scheint. Eine rote Tür verbirgt eine Treppe, die uns in den ersten Stock führt, wo uns ein offensichtlich nicht ganz legaler Laden mit ca. 32,27 Quadratmeter Fläche empfängt. Kalte Platten zum Abendessen. Highlight: Es gibt gekochte Eier in lustigen Osterfarben. Importiert aus Holland. Neun Eier im Zehnerpack, damit anstelle des zehnten Eis ein Würzmittel nach Maggiart Platz finden kann. Ca. 10 Menschen finden an einem Montag den Weg in die Bar. Trotzdem oder auch gerade deswegen laufen die beiden Hermanos zur Höchstform auf. Die Menge tobt und singt mit. Wir verkaufen gar nichts, sind allerdings froh, dass der ein oder die andere einen Blick auf unsere Artikel wirft, denn das letzte mal in Genf haben alle höchstens das Bier darauf umgeworfen. So lassen wir den abend auf der Mama Rosin Farm gemütlich bei einer geschenkten Flasche Wein ausklingen, schwingen große Reden über gute und schlechte Konzerte und haben alle eine Träne im Augenwinkel, weil wir morgen schon wieder abreisen. Die Autobahn nach Frankreich erwartet uns allerdings mit diesigem Sonnenschein und endlich ein bißchen Wärme. Wird das ständige frieren ein Ende haben? Stay tuned wenn es wieder heißt: 'Städte, die wissen wo's langgeht!'..
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