 San Fran. No better place to end a tour. Also machen wir uns einen guten Tag mit einem ausgiebigen Frühstück im Boogaloos. Pancakes, einmal umgedrehte Eier und ähnliches.
Die ersten Plattenläden werden im Vorbeigehen geentert und zaghafte Shopping Erstversuche gestartet. Vorher haben unsere Freunde Gitanjali und Orion, die uns ein Bett zur Verfügung stellen, ein kleines Problem. Die Stromzuleitung zu dem Haus in dem sie wohnen hat Feuer gefangen und bereitet uns ein Guten Morgen Feuerwerk mit Funkenregen und Blitzen. Das Haus bleibt verschont aber erst abends gibt es wieder Strom. Leitungsabenteuer. Ein Augenschmaus für unsere Ordnungsverwöhnten, Ordnungshütergeplagten Sinne. 50 Mason Social Haus ist mitten im Zentrum San Franciscos. Eine ausnehmend schöne Bar. Es gibt eine early und eine late show. Die early show ist kurz vor dem Ende als wir nach 9 ankommen. Eine Coverband spielt Jumping Jack Flash. Hier auf dem Bild bluesen jedoch Andy Pollak und twisted twister. Zu diesem Zeitpunkt sind wir bereits fertig, haben getanzt und mit allen Anwesenden schöne Lieder gesungen. Es ist ein gelungener Abend - Dos Hermanos sind eben famous in San Fran. Alle Show Angebote, die es an diesem Abend auf uns herabregnet lehnen wir jedoch ab. Der Posaunist, Richard, hat Geburtstag. Er steht breit grinsend mit einer wohlriechenden Zigarette vor der Tür und bringt G.Rag zum zufriedenen Lächeln mit Geschichten aus seiner Zeit mit Captain Beefheart und den Residents. Living History. Der nächste Tag sieht ähnlich aus. in Oakland erwartet uns am Abend eine vegetarisches Café. Die Kaffeemühle ist nicht aus Edelstahl, also muß man sie auch nicht so viel putzen. Buzz heißt ja auch, glaub ich, sowas wie klingeln. Wir sind wie in der Gong Show wohl ausgeklingelt. Es gibt zwei andere Musiker aus New Jersey und Ohio, die wie wir entsetzt sind, weil es keine lokale Band gibt, derjenige, der uns alle buchte nicht da ist und auch kein einziger Gast da ist. Wir beschließen alle gemeinsam, die Show nicht zu spielen, tauschen aber Cds aus, damit wir wissen, was wir gegenseitig verpassen. So scheint unser letztes Konzert der Tiefpunkt unserer Reise zu sein. Frohen Mutes nehmen wir den gestrigen Auftritt als gelungen Abschluß einer Reise voller Höhen und mit einigen Tiefen. Wir starten in ein paar Tage Urlaub, bevor uns der Alltag daheim wieder einholen wird. Halloween steht vor der Tür, Amerika ist verrückt.
Dos Hermanos danken für die Aufmerksamkeit des lesend mitreisenden Publikums. Kick some serious as! >>von vorne>>
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