San Diego

Es ist soweit und wir nehmen für eine Woche Abschied von Sean, seiner Familie und von Huntington Beach. Wir legen uns auf den langsamen Pacific Coast Highway um dem Meer nahe zu sein. Immer Richtung Süden. Das Meer liegt im Nebel während wir beim Blick ins Landesinnere strahlenden Sonnenschein erahnen können. Erster Stop natürlich Lou’s Records in Encinitas.

Der Asphalt flimmert und G.Rag blinzelt geblendet, als er Tage später von den Plattenregalen aufblickt und langsam aus der Tür ins gleissende Sonnenlicht tritt….

Wir bleiben am nebligen Ozean und kommen ein wenig zu früh in San Diego an. Auch hier kennen wir uns aus und machen schnell unsere übliche Besorgungsrunde: Zigaretten, einen Cappuccino und Schallplatten.

Drei Marken á 4 Dollar. Wir merken, dass ein Gin Tonic billiger ist als ein Bier und bleiben dabei. Und das obwohl wir ausnahmsweise auch ein Bier vom Fass für eigentlich 5 Dollar haben dürften. In den umliegenden Bars gibt es Craft Biere (I would say Kräft Biere), 8 % Alkohol und mehr. Sehr malzig und die Leute stehen drauf. Wie gesagt: Gin Tonic, wir bleiben dabei.

 Streng überwacht ziehen wir uns im Büro um.

 

Und freuen uns, noch mehr Hermanos begrüßen zu dürfen.

 

 Sound Guy Dean erinnert sich an uns und freut sich auf den Abend. Insgesamt sind uns hier alle sehr wohlgesonnen, auch die zweite Band Bloody Hollies ist sehr entgegenkommend, G.Rag strahlt über einen riesigen Fenderamp. Dean konfrontiert uns mit deutschen Bands, die er mag und wir kennen gar nicht mal alle.

 

 

Tatsächlich sind heute einige Leute da. Dos Hermanos werden freundlichst begrüßt. Es wir applaudiert und wir fühlen uns sehr wohl. Natürlich wird auf der Bühne getanzt und auf Stühlen stehend gesungen.

Wir verkaufen Tonträger und alle laben sich an LPs mit unseren wohlschmeckenden Downloadcodes. ‘you guys fucking rock!’ und ‘I like your name’ sind lobende Worte, die neben ‘awesome’ unseren Wortschatz der Redewendungen ergänzen.

 

Rosey. Sie hat uns unterstützt und bei Ihr dürfen wir übernachten. Sie hat die Werbetrommel auf ihrem Blog ‘sddialedin.com’ gerührt. Wir nehmen ein letztes Bier, Corona aus der Flasche, weil der BlackRider lieber mexikanisches als amerikanisches haben will. Schmeckt ihm auch. Besonders, weil wir beim ersten SevenEleven Spätkauf nichts kaufen dürfen. Store Policy ist, keine ausländischen Ausweise, Führerscheine oder sonstige ID’s zu akzepieren. Beim zweiten geht Rosey alleine rein…..

19. November 2011 - Dos Hermanos, Tourtagebücher

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