G.Rag y los Hermanos Patchekos en Route 2012 – Zürich

Die Hermanos versammeln sich an einem Freitag um 10 in ihrer zweiten Heimat, dem herrlichen Warngau. Neben blühendem Grün gib es hier frisch gepresste Platten, erfrischendes Vanloading und für jeden eine Weißwurst. Schließlich kommt Alois mit dem angemieteten Truppentransporter, einem extra bequemen Ford Transit. Nagelneu aber das CD Radio kann gar keine mp3s lesen.

 

Stark dezimiert begeben wir uns auf die uns nur allzu gut bekannte Strecke Richtung Zürich. Hoss und Stofferl werden erst in ein paar Tagen zu uns stoßen, Nobsl wird Urlaub im Urlaub machen und aus Frankreich anreisen, um mit uns die Schweiz zu erkunden und Wastl, ja Wastl ist ja inzwischen Schweizer. Wir werden ihn in Zürich aufgabeln. Wir meistern die Gefahren der Autobahn. Bei einem kurzen Stopp in Lindau fangen wir ein paar Liter Gas und diskutieren die Neuerungen unserer Stammtankstelle, deren Nutzen und Unsinn und freuen uns, dass inzwischen auch hier die Toiletten ohne Wasser funktionieren und dafür einen Einlaßautomaten bieten.

 

Weiter gehts. Kaum einer kennt Bregenz, zumindest die Hauptstraße, so gut wie wir. Es ist Freitag mittag und scheinbar haben noch mehr Leute von deren Attraktionen erfahren. Wir schleichen durch ein Stückchen Österreich.

 

Toms Vater feiert Geburtstag im Zeughaushof und hat uns erlaubt, seinen Sohn zu begleiten und ein wenig zu musizieren. Alle, wirklich ALLE, legen Hand an, um die Geburtstagsgesellschaft angemessen zu beschallen. Apero mit Weißwein und Weißwurst….

 

Hier in der Bildmitte begegnen wir Delaney Davidson, der auf seinen Weltreisen kurz in Zürich vorbeigesprungen ist, um uns moralisch und tatkräftig an einigen Instrumenten zu unterstützen. Natürlich nicht ohne einen Termin, den er hier gerade absolviert.

 

Bereits am ersten Tag wird ernsthaft über Zukünfte und sonstiges, politisches, abwegiges diskutiert. Zum Glück ist eine der im Bild gezeigten Personen beschriftet – Hut ist nämlich gerade patchekomäßig total angesagt und manchmal kann man die vielen behüteten kaum auseinanderhalten.

 

Nach einen kulinarisch wie musikalisch wertvollem Abend schnappen sich die Hermanos zwei Taxis (oder heiß es Taxen, oder gar Taxes?). Wir übernachten bei Toms Vater. Nach einer Fahrt von vielleicht ca. ungefähr 10 km sind uns auch die goldenen Nasen der Taxifahrer kein Rätsel mehr. Jedes der zwei Taxameter zeigt 75 Fränkchli.

2. Juni 2012 - G.Rag y los Hermanos Patchekos, Tourtagebücher

Tags:

  • Hoss

    Ahoi aus bremen ihr behuteten hermanos. Und grüße an delaney!

  • Freu

    Wie immer schön geschrieben. Danke fürs Teilhaben lassen. Wuff!