Dos Hermanos zurück in München

Wieder zu Hause. Die Dos Hermanos. Auf dem Weg dahin ist aber noch einiges passiert.

 

Wehmütige Abendbetrachtungen einer vergangenen Tour. Töpfe sind verlost und abgegeben.

 

Und ein Besuch im Antarktikzentrum in Christchurch. Praktischerweise direkt am Flughafen gelegen. Wir also eingecheckt und noch schnell auf Abenteureentdeckung.

 

Fake Schneesturm zur Einstimmung auf Zuhause.

 

Erschütterndes 4D Erlebniskino mit dem Schiff durch die Antarktis. Wellengang, Wind, Schnee, Regen, Seifenblasen – alles dabei.

 

Das alles hat aber unseren Flieger nicht davon abgehalten, uns zurück nach Melbourne zu fliegen. Schlechter Flieger, nichts zu essen, kein InSeatEntertainmentSystem. Gar kein Film. Schlechter Film.

 

Zeit, um über 4000 zurückgelegte Kilometer, 18 Konzerte in Neuseeland (inklusive Recordstore- und Fährenüberfahrtskonzerte) und sechs weitere in und um Melbourne zu reflektieren. Wahrscheinlich werden die paar Stunden Flug nicht ausreichen, um das alles in irgendeine Ordnung zu bringen.

 

In Chinatown Melbourne darf man dann kein Fett in den Straßengulli schütten. Weder heiß noch kalt.

 

Wir gehen dort trotzdem Dumplings essen. Kleine Teigtaschen mit Fleisch gefüllt. Mit Anto, der uns wieder am Flughafen aufgegabelt hat und uns nochmal 2 Nächte Asyl gewährt.

 

Lecker. 3 Leute, 27 Dumplings, zwei verschiedene Dumpling houses. Außer dem BlackRider fühlen sich alle etwas voll.

 

Der letzte Abend schließlich beschert uns ein Ru and Wine Special für 10 Dollar. Nochmal ein saftiges Känguru Steak. Das Bier vorher kostet genauso viel.

v.l.n.r.: G.Rag, Anto, Pablo, Bill, Renato und Josee. Natürlich verabschieden wir uns mit einem fröhlichen: ‘bis bald’, ohne zu wissen, was das wohl heißen mag.

 

Ca. 24 Stunden später hats dann 30 Grad weniger, Dubai haben wir hinter uns in der Wüste liegen lassen. Die Landung in München ist schon wieder über 24 Stunden her.

Dos Hermanos sagen Dank für dieses Erlebnis. Delaney hat uns sein Land geöffnet und auf dem Silbertablett serviert, Anto hat uns Melbourne als tatsächlich sehr lebenswert ins Gedächtnis gebrannt. Alle, die wir getroffen haben, die uns unterstützt und gelobt haben, die uns ein Dach über dem Kopf gegeben haben, die uns die Möglichkeit gegeben haben, auf Ihren persönlichen Bühnen zu singen, haben uns gezeigt, dass es sich lohnt, mal über die Grenzen zu gehen.

Hier sind wir wieder, hier habt ihr uns nun zurück. Danke auch Euch fürs Mitlesen und -fiebern, fürs Kommentieren, fürs Interesse. Bis Bald.

14. Februar 2013 - Dos Hermanos, Tourtagebücher

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  • g.rag

    grazie fratello, 
    welch abschliessende worte für diese wohl “einzigartige reise” 
    seit 24h schon wieder da…. ich schweb noch im nirgendwo zeitverkehr.
    stunden.
    tage.

  • Senor Burns

    fin.
    grazie.