Dos Hermanos in Neuseeland – Picton

 

Here we go. Das Tourtagebuch ist zeitlich ein wenig hinten dran. Wir fahren viel, die persönliche Festplatte ist voll und trotzdem prasseln immer noch ständig neue Daten darauf ein. Läuft also etwas langsamer alles. Gott sei Dank gibts dafür ROCKGAS.

Frühstück in Camerons. 10 Uhr und auf die Straße, wir haben ungefähr 5 Stunden Fahrt vor uns, der Großteil davon entlang der Westküste. Vorbei an den Pfannkuchen Felsen, kurzer Sightseeing Stop. Durch nach Tropengewächshäusern riechenden Urwald stapfen und den Wellengewalten zusehen.

 

Hier tobt ein ständiger Kampf zwischen Erosion und sich gegeneinander aufschiebende Platten. Ohne Erosion wären die Berge hier in Neuseeland angeblich schon 12000 Meter hoch.

 

Picton. Hier ist eigentlich nichts los aber die Fähren zwischen der Nord- und der Südinsel halten hier also schwappen regelmäßig Menschenwellen an den Strand. Peter hat hier ‘le Cafe’ eröffnet. Selbst Schweizer, Weinkenner und Koch. Hervorragendes Essen, alles aus eigener Herstellung.

 

Das Publikum des Abends ist nicht sehr zahlreich. Vier Münchner, zwei Berliner darunter. Ausgerechnet heute spielen die Dos Hermanos in ihrem Kuschelrockset (restauranttauglich) ‘Ich will nicht nach Berlin’. Soweit weg von Daheim können sogar Berliner darüber lachen. Man beachte den ELEFANTEN an der Wand. Aus Kronkorken. Komplett.

 

Delaney eröffnet den Abend. Wir erzählen unglaubliche Geschichten und am Ende singen alle ‘Plenty More’ mit uns á capella im Chor.

 

Der Abend zieht sich dann noch ein wenig. Peter gibt uns einige Neuseeländische Weißweine zum Testen und erzählt dazu die jeweilige Geschiche. Morgen geht das Tagesequivalent dieser Fähre auf die Nordinsel. Wir haben einen fantastischen Platz im Motel und schlafen was das Zeug hält. Keine Känguruhs auf Neuseeland, dafür jede Menge Opossumjäger.

 

 

 

 

24. Januar 2013 - Dos Hermanos, Tourtagebücher

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  • Neuland-Seher

    Zur Beruhigung: keiner merkt, dass das Tourtagebuch hintendran ist – denn die Hermanos sind ja zeitlich weit voraus! Gleichwohl wird jedes neue Bild sehnsüchtig erwartet – wenngleich die Chance auf eine Känguruh-Aufnahme nun perdu zu sein scheint. Egal, Opossum tut’s auch – oder eben Elefanten (sind die auch mit der Fähre gekommen?). Nachdem in Anbetracht der hohen Nachfrage die Chance auf eins der Vortages-Plakate wohl vertan ist, hätt’ ich gern ein Replikat – aus Kronkorken! Wünsche gute Überfahrt ohne Tütenbedarf!