Dos Hermanos in Neuseeland – Marahau

Die Fähre bringt uns auf die Südinsel zurück. Wir spielen sehr früh für schlafende Reisende.

 

Wir winken Wellington Adieu und schleichen, wieder festen Boden unter den Reifen, gewundene Straßen in Richtung Marahau. Touristenzentrum für den Tasman National Park.

 

Den lassen wir allerdings liegen, wo er ist und fallen in ‘Tim’s Place’ ein, ein Stück außerhalb. Eine ehemalige Tabakfabrik, sprich -trocknerei. Tim ist Holzschnitzer und hat hier seine Werkstatt eingerichtet. Außerdem veranstaltet er Konzerte und Ausstellungen.

 

Von seiner Terrasse aus sieht man das Meer. Bereits bei der Ankunft verlangsamt sich automatisch der Puls und wenn man nicht aufpasst, setzt man sich hin, schaut in die Ferne und wacht erst 2 Tage später aus entspannter Paralyse wieder auf. Langsam tröpfeln die Gäste aus der Umgebung ein, es wird gegrillt.

 

Also keine Zeit um in tagelanges Blödschauen zu verfallen.

 

Als erstes Delaney auf die Bühne. Eine unglaubliche Stimmung.

 

Die Dos Hermanos fühlen sich soundtechnisch sehr unwohl. Ein hoher, kahler Raum, alles hallt fürchterlich, wir denken es ist schrecklich. Andrew scheint der Lage am Mischpult jedoch locker Herr zu werden, denn die Leute tanzen und sind hinterher ein ums andere Mal wieder ganz begeistert – vor allem vom Sound.

Es wird spät und wir stehen spät wieder auf. Nach einem handfesten Frühstück brechen wir auf in die ‘Golden Bay’, von der bisher jeder schwärmte: ‘You’ll like it there!’. Hier haben wir zwei Abende frei, spielen erst am Donnerstag wieder. Das Mussel Inn wird uns für die Zeit ein Dach über dem Kopf geben und Standort sein für touristische und faulenzerische Aktivität.

 

5. Februar 2013 - Dos Hermanos, Tourtagebücher

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  • Neuland-Seher

    Mögen die Leute auch getanzt haben in Tim’s Tabaktrocknerei – es mag wie die angesprochene Paralyse gewirkt haben, verglichen mit der Show “Dancing in the streets of Auckland” … Entdeckungsstätte der neuen Blutgruppe “R” wie “Rhythmus”! Begeisterung allenthalben!

  • Senorburns

    Lieber Josè – an dieser Stelle: Grüße von den Katzen! Sie haben heute wohl etwas wild auf der Küchenanrichte getanzt. Jedenfalls lag das Honigglas am Boden. Ich konnte nicht alles wegputzen, ein Teil verbleibt in den Wohnzimmerfußbodenritzen. Aber Honig wird auch irgendwann hart, oder?
    Bis nächste Woche. der Bernie