Dos Hermanos in Neuseeland – Auckland

Auckland die 1.

Wir haben das Adrenalin der Bootsfahrt gerade verdaut. Aufstehen und mit unserer Promoterin und ihrem Mann rein ins Auto.

 

German Pastry und Pretzl eingepackt und los zu einem warmen Fluss. Riecht etwas nach Schwefel, ist aber eine äußerst angenehme, warme Morgendusche. Wie in der warmen Wanne.

 

Dann mit Delaney weiter auf Sightseeing. Whakarewarewa ist ein Maoridorf. Es steht mitten in eine hochaktiven Zone, überall gibt es brodelnde Schlammlöcher…

 

…warme Pools und…

 

…Geysire. Die Leute hier leben auf einem Pulverfass und mit ihm. Sie Kochen in den heißen Pools, baden in warmem Wasser und nutzen die Energie auf jede erdenkliche Weise. Manchmal müssen sie allerdings die Häuser umziehen, wenn sich mal wieder ein neues Loch auftut.

 

Schließlich sitzen wir wieder im Auto und fahren nach Auckland, weit im Norden Neuseelands. Die größte Stadt, Einwohnermäßig vielleicht so groß wie München. Wir rauschen in die Lucha Lounge. Ein kleiner Laden, guter Sound, hübsche Bühne und passionierte Betreiber. Einer davon Christian, ursprünglich aus Linz.

 

Nach einem berauschenden Konzert unter den wachsamen Augen vieler Deutscher (die allerdings von der Bühne runter gefragt ihre Anwesenheit verneinen) eilen wir in die Innenstadt Aucklands. (Mit im Publikum übrigens auch Markus aus Rott am Inn, der bereits die fantastischen G.Rag y los Hermanos Patchekos im idyllischen Katzbach sah. Ca. 10 Jahre her….).Hier steht die ‘White Lady’, ein Bus als Burgerbude. Es ist Freitag Nacht, Party allenthalben: wilde Jungs, betrunkene Mädchen. Ein lecker Burger mit View. Wir leisten uns ein Hotelzimmer.

 

Auckland die 2.

Wir verlassen das Hotel gegen 12. Wir haben einen entspannten Tag vor uns, müssen nicht fahren. Eine Nachmittagsshow steht auf dem Programm in einem Motorradwerkstattcafé direkt neben der Lucha Lounge, unserem Venue von gestern Abend.

 

Frühstück und dann auf einen der vielen Vulkane rund um Auckland. Erloschen, natürlich…. Blick über die Stadt, Ozean.

 

Wir tragen das Equipment Stück für Stück von einer Bühne auf die nächste. Um vier besteigen die Zwei Hermanos die kleine Bühne. Für einen sonnigen Sonntag Nachmittag sind verhältnismäßig viele Gäste da. Wir geben auch zu dieser ungewphnten Stunde alles, die kleine Bühne wippt im Takt, die Leute geraten in Rage, der BlackRider tanzt zu G.Rags Topfschlagen. Danach hält Delaney die Leute bei Laune und wird nur schwer von der Bühne entlassen. Das alles vor der Kulisse alter BMWs, BSAs, Triumphs und was es sonst noch alles gibt. Es ist ca. 8 Uhr abends als wir das Auto besteigen und noch weiter Richtung Norden brausen.

 

Leigh ist unser Ziel. Die Saw Mill wird uns Unterschlupf gewähren für die nächsten drei Tage. Morgen ist Feiertag und wir werden eine weitere Nachmittagsshow hinlegen. Wir sitzen bei dortselbst gebrautem Bier bis der Vollmond uns in Bett entläßt.

 

 

 

 

 

28. Januar 2013 - Dos Hermanos, Tourtagebücher

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  • Daniel Kappla

    Über die “White Lady” hab ich mal nen Bericht gesehen. Und schon wieder bin ich neidisch…